Rotwild hat den Besenginster zum Fressen gern

Besenginsterblüte und Rotschmaltier

Besenginsterblüte und Rotschmaltier

Im Mai blüht der Besenginster (Cytisus scoparius) – obwohl er in seinem Namen das Wort „Ginster“ führt, gehört die Pflanze nicht zu der Gattung Ginster. Die Pflanze ist ein sog. Rohboden-Pionier und ist in allen Pflanzenteilen giftig – sie enthalten Alkaloide, deshalb wird Besenginster auch in der Naturheilkunde eingesetzt.

Auf Rotwild üben die großen gelben Blüten eine besondere Anziehungskraft aus. Sie ziehen einen Ast mit Blüten durch das Maul, streifen dabei die Blüten ab und fressen sie.

Wiesenweihe als Eierdieb

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Der Eierdieb die Wiesenweihe – der Verteidiger – Kiebitz

Eine männliche Wiesenweihe (Circus pygargus) von Kiebitzen scharf attackiert – nicht ohne Grund. Die Weihe landet genau bei dem Kiebitztest und stibitz ein Ei und fliegt damit auf. Hier ist es mir gelungen ein seltenes Verhalten im Bild zu dokumentieren. Allerdings hat die Wiesenweihe bei zwei Versuchen beide Male das Ei wieder verloren.

17. Mai 2016 um 20:15 Uhr Buchhandlung Graff, Braunschweig

 

im Mai blüht in der Heide der Ginster

im Mai blüht in der Heide der Ginster

Am Dienstag, 17. Mai 2016 bin ich in der Buchhandlung Graff in Braunschweig, Sack 15 um 20:15 Uhr Buchpräsentation und Multivisionsschau „Lüneburger Heide – Natur zwischen Heidekraut und Wacholder“ anschließend stehe ich für Fragen zur Verfügung und signiere Bücher. Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Weitere Informationen gibt es hier …

Mit dem Schwimmzelt auf Motivjagd

Eine große Faszination geht für mich von den Vögeln auf Gewässern aus. Bei der Fotografie dieser imposanten Wesen, ist die Perspektive – nämlich auf Augenhöhe mit den Vögeln zu kommen –  immer wieder eine Herausforderung. Kürzlich hatte ich die Gelegenheit, ein Schwimmzelt (Floating hide) der Firma MrJanGear aus zu probieren. Auf wenig Raum in einer Tasche verpackt, läßt sich das Floating hide leicht transportieren. Der Schwimmkörper wird mit dem Blasebalg aufgepumpt und der Tarnstoff ist schnell mit den Klettbändern befestigt. Auf der stabilen Platte habe ich einen Mantona Gimbal-Stativkopf montiert und erreiche damit eine Kameraposition ganz dicht über der Wasseroberfläche. Es empfiehlt sich dazu an der Kamera ein Winkelsucher. Mit einer Neopren-Wathose kann ich auch bei Wassertemperaturen um 7° C problemlos 2 Stunden und mehr im Wasser aushalten. Wenn ich mal den Boden unter den Füßen verliere, trägt der Schwimmkörper auch mein Gewicht problemlos – nur das Fortkommen ist dann eher mühsam. Dieses Schwimmversteck wirkt auf die verschiedenen Wasservogelarten sehr unterschiedlich. Grundsätzlich gilt langsam bewegen und noch besser – eine günstige Position suchen und längere Zeit dort verharren. Diese besondere Art der Fotografie beschert phantastische Erlebnisse.

Für Fragen – bitte melden.

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stern – Artikel Wolf in Deutschland

JB_16-02058In seiner Ausgabe Nr. 14 vom 31.03.2016 widmet sich der stern dem Thema „Wolf in Deutschland“. Über 8 Seiten wird die Situation beleuchtet und die verschiedenen Argumente der sich scheinbar unversöhnlich gegenüber stehenden Wolfs-Gegner und -Berfürworter aufgegriffen. Mit zwei Bildern durfte ich zu diesem Artikel beitragen.

Naturfotograf Jürgen Borris im ZDF-Fernsehen

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ZDF-Team um Redakteur Oliver Deuker im Interview mit Naturfotograf Jürgen Borris

Der ZDF-Redakteur Oliver Deuker und Team waren in der Lüneburger Heide unterwegs und haben einen Beitrag zu dem Problemwolf mit Sender „MT 6“ gedreht. Neben anderen wurde ich zu dem Thema interviewt und in dem Beitrag werden meine Bilder von dem Wolf, sowie eine Filmsequenz gezeigt.

Der Beitrag wird mehrfach am Dienstag, 30.03.2016 gesendet. 12:10 Uhr Drehscheibe, 17:10 heute in Deutschland u.a.

„Der Spiegel“ Nr. 11/2016

Wolf (Rüde) mit Sender "MT 6"

Wolf (Rüde) mit Sender „MT 6“

Das Thema „Wolf“ und insbesondere der „Sender-Wolf MT 6“ bewegt Deutschland. Sogar der Spiegel befasst sich auf zwei Seiten mit dem Tier. Ich freue mich, dass dazu mein Bild von MT 6 ausgewählt wurde.

naturgucker Magazin Nr. 23 März/April 2016

Wo der Birkhahn balzt

Wo der Birkhahn balzt

Der „naturgucker“ widmet dem Thema Lüneburger Heide 5 Seiten. Den Text hat Anke Benstem verfasst und ich habe die Bilder geliefert. Darüber hinaus gibt es einen Hinweis auf mein Heidebuch „Lüneburger Heide – Natur zwischen Heidekraut und Wacholder“. Die Heide hat so viel mehr zu bieten als die lila blühende Erika. Ich hoffe, dass dieser Artikel auch so verstanden wird. Ein Heide-Besuch lohnt sich zu allen Jahreszeiten.